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Betriebsspiegel: |
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natürliche Verhältnisse |
Produktionsfaktoren |
Beschäftigte |
Erträge |
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mehrjähriges Mittel seit 2000 |
Ackerzahl
50 |
Feldbau
610 ha |
ständige Arbeitskräfte
3 + 1 Auszubildende |
Winterweizen und Wintergerste
70 dt/ ha |
Grünlandzahl
45 |
Grünland
10 ha |
Saisonarbeitskräfte
4 |
Raps
35 dt/ ha |
Höhe
NN
210 m |
Teichfläche
4 ha |
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Zuckerrüben
500 dt/ ha |
Jährl.
Niederschlag
630 mm |
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Feldbau: |
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Bodenbearbeitung und Aussaat
Dieser Leitsatz begleitet die Maßnahmen zur
Bodenbearbeitung. Ziel ist es den Boden gut zu
durchlüften, Wärme und Feuchtigkeit zu regulieren,
Unkraut zu bekämpfen, sowie Düngemittel und
Pflanzenrückstände unterzubringen. Nach
mehrjährigen Erfahrung im pfluglosen
Anbauverfahren werden mittlerweile 100 % der
Flächen im Mulchsaatverfahren bestellt. Besonderes
positiv wirkt sich dieses Verfahren auf die
Erhaltung beziehungsweise Förderung der Bodengare
aus. Die Universaldrillmaschine Rapid von
Väderstad ( 6m )hat sich dabei sehr gut bewährt.
Die erste flache Stoppelbearbeitung wird mit der
Rexius-C-Disc von Väderstad durchgeführt. Eine 2.
Bearbeitung mit dem Grubber wird nach Auflaufen des
Ausfallgetreides u. Unkrautes in einer
Bearbeitungstiefe bis zu 15 cm durchgeführt.
Danach erfolgt die Saat.

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Filmbericht
grubbern
→
Filmbericht
säen
→
Filmbericht
walzen
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Sortenauswahl
Die schwierige Aufgabe bei der Saatgut- und
Sortenauswahl besteht darin, gezielt die Sorte
auszuwählen, die am besten mit den natürlichen
Standortbedingungen am Produktionsstandort
zurechtkommt. Dabei wird erhöhter Wert gelegt auf
Ertragssicherheit, Qualität, Widerstandsfähigkeit
gegen Krankheiten und Schädlinge, Standfestigkeit,
,Winterfestigkeit sowie Auswuchs- und
Ausfallfestigkeit.
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Düngung und Pflanzenschutz
Um ein ungestörtes Pflanzenwachstum und damit
möglichst optimale Pflanzenerträge und Qualitäten
zu erreichen, wird pflanzenbedarfsorientiert (
zeitlich und mengenmäßig) gedüngt.
Im Februar werden Bodenproben (1 Mischprobe /10
ha) gezogen, die dann in einem unabhängigen Labor
untersucht werden. Nach den N Min
Düngeempfehlungen richten sich die folgenden
Stickstoffgaben. Damit richtet sich der Betrieb
nach den Auflagen zum umweltgerechten Ackerbau in
Sachsen. Die in der Schoßphase bis zur Blüte des
Getreides zu verabreichenden N-Düngungen werden
nach dem aktuellen N-bedarf in diesen Phasen
bestimmt. Der Rot- Test mit Preßzange und
Merkoquant-Teststäbchen gibt Auskunft über den
jeweiligen Ernährungszustand der Getreidepflanzen.
In Verbindung mit einer Einschätzung der
Bestandsentwicklung beziehungsweise der
Ertragserwartung wird der genaue Stickstoffaufwand
bestimmt
Im Betrieb befindet sich ein
Großflächendüngerstreuer von Amazone im Einsatz.
Um die Bodenfruchtbarkeit nachhaltig zu erhalten
und zu fördern, wird regelmäßig eine Düngung mit
Grundnährstoffen wie Kalium und Phosphor
durchgeführt. Mit der Feldspritze SPRIDO-Train von
RAU wird AHL ( flüssiger Stickstoffdünger )
gegebenenfalls in Tankmischungen mit einem
Pflanzenschutzmittel ausgebracht, wodurch
Arbeitsgänge gespart werden können und
Pflanzenschutzmittel durch die höhere Wirksamkeit
eingespart werden können.
Der Einsatz von Pflanzenschutzmittel erfolgt erst
nach eingehender Untersuchung und Feststellung der
Häufigkeit und Intensität vorkommender
Schadorganismen bzw. Pflanzenkrankheiten. Eine
permanente Bestandskontrolle durch mehrfache
Bonituren in den Beständen ist dabei unerlässlich.

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Filmbericht
düngen
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Filmbericht
spritzen
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Ernte
Die Gesamternte wird von einem Claas-Lexion 580
Mädrescher erledigt. Er ist mit einem
9m Varioschneidwerk ausgestattet.
Es wird möglichst verlustarm und qualitätsgerecht
gedroschen. Zum günstigen Erntetermin einen
reibungslosen Ernteablauf zu erreichen, ist die
Anforderung an Betriebsleiter, Mähdrescherfahrer
und Maschine. Der Mähdrescherfahrer trägt eine
besondere Verantwortung,, da er über die
Einstellungen am Mähdrescher, zum Beispiel
Schneidwerk, Haspel, Dreschtrommel, Reinigung
u.s.w. direkten Einfluß auf das Ernteergebnis hat.
Bruchkorn, Besatz und Verluste lassen sich durch
richtiges Einstellen verringern bzw. vermeiden.
Entscheidungen über den Erntezeitpunkt fällt der
Betriebsleiter mit Hilfe eines
Feuchtigkeitsschnellmeßgerätes. Ziel ist es immer,
lagerfähiges Erntegut mit einem Feuchtgehalt bei
Getreide zB. unter 14,5 % einzubringen.
Die Zuckerrüben werden von einem Lohnunternehmen
mit einem sechsreihigen Rübenroder gerodet. Mit
dieser Schlagkraft kann ein Landwirtschaftsbetrieb
von unserer Größe unter wirtschaftlichen
Gesichtspunkten nicht konkurrieren.

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Filmbericht
Rapsernte
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Vermarktung
Auf Grund der günstigen Lage können mehrere
Getreidehändler, Mühlen, landwirtschafliche
Genossenschaften, Landwirte und
Nahrungsmittelproduzenten in die Verhandlungen zum
Verkauf einbezogen werden. Dabei unterhält der
Betrieb langfristige Verbindungen mit den Händlern
des Terretoriums. Der persönliche Kontakt zu den
Firmen ist besonders wichtig und wird daher
gepflegt, um ein gegenseitiges
Vertrauensverhältnis aufzubauen.
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